Im Mai erscheint das zweite Buch von Klaus Pfeffer.

af_Pfeffer_ChristseinNach den Impulsen aus seinen Radiopredigten freuen wir uns nun auf ein Buch zu Dietrich Bonhoeffer und darüber, was wir von ihm für eine Erneuerung der christliche Kirche lernen können.

Er erzählt in seinem Buch sehr lebendig von seiner Begeisterung für den evangelischen Theologen. Ausgehend von dessen Leben und Werk zeigt der Autor auf, was die Menschen heute von Dietrich Bonhoeffer für ihren Glauben und ihr Christsein lernen können.
Dabei skizziert er eine sehr konkrete Zukunftsvision der christlichen Kirche, in der Christen zwar nicht die Mehrheit der Gesellschaft stellen aber doch als interessante, kluge und humorvolle Gesprächspartner wahrgenommen werden und durch ihre positive Einstellung zum Leben Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft nachhaltig prägen.

Klaus Pfeffer, Christsein ist keine einfach Angelegenheit.
Mit Dietrich Bonhoeffer auf dem Weg zu einer erneuerten Kirche.
ca. 120 Seiten, Hardcover, 16,90 EUR
ISBN 978-3-9816594-5-0
Erscheint am 5. Mai 2017

Erstklassige Gestaltung

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Wir machen erstklassige Bücher – natürlich mit erstklassigen Autoren und Gestaltern aus der ersten Liga.

Folgerichtig finden nun auch Workshops unseres Kooperationspartners „erste Liga – Büro für Gestaltung“ statt. Dirk Uhlenbrock, bekannt durch eigenwillige, frische Gestaltungen,  Vater der Katze von Schmitz und natürlich unserer Reihe „Morbides Bücherwissen“
führt seine Workshops zu Illustration, Schriftentwurf und Lettering in unserem Räumen durch.

Kein Wunder: unsere ruhigen, leicht erreichbaren und über 250 Jahre alten Räume in der Nähe der Folkwanguniversität der Künste laden nicht nur Autoren und Büchermacher sondern auch andere kreative Hände, Köpfe und Geister rund um das Thema Gestaltung zu Austausch und gegenseitiger Inspiration ein.

Wir freuen uns, die erste liga bei uns zu Gast zu haben.

Mehr zu den Workshops gibt es hier: 1-Day-Workshops

Treffen Sie uns auf der Messe

Leipziger BuchmesseKlein noch – jeder hat mal so angefangen – aber wir sind dort. In Halle 4 kann man uns auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse (23.-26.3.2017) auf dem Gemeinschaftsstand der Kleinverlage treffen. Dort finden Sie unsere neuen Titel und einige Titel der Backlist fein säuberlich im Regal – zum stöbern.

Auch über ein Treffen würden wir uns freuen. Wenn Sie sich über eMail anmelden (auch kurzfristig), können wir uns nicht verpassen – wir freuen uns!

Ergänzung [30.1.2017]: Heute wurde uns auch die Standnummer mitgeteilt: Halle 4, B 501.

Wir freuen uns auf den Ihren Besuch.

Knapper Lagerbestand

pfeffer-knappIn manchen Einkaufsplattformen im Internet  ist es zu lesen. Oft nur zur Verkaufsförderung, sind manche Artikel so markiert. Wir müssen nun einen unserer Titel so markieren, weil er tatsächlich knapp ist.

Unser Frühjahrstitel „Hab‘ Mut zur Lockerheit“ von Klaus Pfeffer hat sich zu unserem Bestseller entwickelt. Seit März dieses Jahres ist er auf dem Markt und nun ist unser Lager fast leer. Jetzt, vor Weihnachten, haben ganz viele Menschen den Titel noch haben wollen, so schnell konnte die Druckerei gar nicht nachliefern.

Ja, die Bestimmung der Startauflage ist die hohe Kunst des Verlegens. Lässt man zu viele Exemplare drucken, dann bleibt man wohlmöglich auf einem Teil der Auflage sitzen (moderne Antiquariate wird es freuen), bemisst man die Auflage zu knapp, kann es  zu Engpässen kommen. Die modernen „Book on Demand“-Verfahren haben uns aber nicht überzeugt. In der Regel sind es „Bestellbücher“ für Onlineplattformen. Selten findet man solche Titel in den Auslagen der Buchhandlungen. Auch die Qualität hat uns nicht in jeder Hinsicht überzeugt. Für Broschur- und Taschenbuchausgaben mag das funktionieren. Wir lieben und machen festgebundene, fadengeheftete Bücher …
So haben wir eine Nachauflage bei unserem Drucker bestellt.

Nun, noch sind die Bestände in Buchhandel und Zwischenbuchhandel groß genug, sodass noch ein Exemplar unter den  Weihnachtsbaum  gelegt werden kann. Aber zur Sicherheit sollte man sich beeilen und die Buchhandlung seines Vertrauens besuchen.

Falls es doch nicht mehr zu bekommen ist: Unsere beiden Herbsttitel „Gefahren des Lesens“ und „Bücher und Vampire“ machen sich auch gut als Geschenk. Beide mit festem Einband, fadengeheftet, mit schöner Typographie und besonders „Bücher und Vampire“ vielen mit feinen Illustrationen.

Einfach nicht totzukriegen – Bücher und Vampire

Bücher und VampireIm frühen 18. Jahrhundert zweifelte kaum jemand an der Existenz von Vampiren, die entweder leibhaftig das Blut der Lebenden tranken oder sich, starr im Sarg liegend, als schmatzende Nachzehrer von der Lebensenergie der Hinterbliebenen ernährten.

Medizinische Berichte, Amtsdokument, ja sogar wissenschaftliche Dissertationen beschäftigten sich mit dem Vampir als reale Bedrohung. Der Untote tauchte so zahlreich in seriösen Akten auf, dass er einfach existieren musste. Selbst ein kluger Geist wie der Aufklärer Jean-Jacques Rousseau bemerkte: „Wenn es jemals in der Welt eine bewiesene und geprüfte Geschichte gab, dann die der Vampire. Es fehlt an nichts: Offizielle Berichte, Zeugenaussagen von Gewährspersonen, von Chirurgen, von Priestern, von Richtern: Die Beweise sind vollständig.“

Kaiserin Maria Theresia machte dem Spuk 1755 schließlich per Gesetz ein Ende und verbot die Vampiruntersuchungen. Für die Wissenschaft war der Vampir damit gestorben – in der Literatur tauchte er jedoch ein paar Jahrzehnte später in John William Polidoris „The Vampyre“ untot wie eh und je wieder auf. Seit fast 200 Jahren treibt der Vampir nun als literarische Figur sein Spiel mit der Angst des Lesers. Mal als hässliche Kreatur, mal als aristokratischer Edelmann, mal als romantische Mädchenfantasie.
Die Argumentation ist mit mit zahlreichen Abbildungen belegt. Höhepunkt sind die filigranen Fledermausabbildungen mit denen der Text anzahlreichen Stellen unterlegt ist, wie das Video zeigt.

Eric W. Steinhauer zeigt in Bücher und Vampire, wie wichtig das geschriebene Wort für den Fortbestand des Vampirs war und ist, wie Akten, Dokumente und Aufzeichnungen seine Existenz scheinbar verifizierten und wie er begraben zwischen Buchdeckeln in den Regalen der Bibliotheken bis heute überlebte.

Bücher und Vampire ist die überarbeitete Neuauflage von Steinhauers Vampyrologie für Bibliothekare. Grundlage des Buches bildete ein 2010 gehaltener Vortrag am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Bücher und Vampire erscheint erstmals als aufwändig gestaltetes gebundenes Buch mit festem Einband und wurde um ein Kapitel über Vampirbücher in Filmen erweitert.

Eric W. Steinhauer
Bücher und Vampire
128, Seiten, 25 Abbildungen und Illustrationen
ISBN 978-3-9816594-4-3
16,90 EUR

Eine Leseprobe kann man hier herunterladen: Bücher und Vampire (pdf)

Auslieferung der Herbsttitel etwas später

Herbstprogramm 2016

Sorgfältige Arbeit verlangt Zeit; Terminplanung verlangt das reibungslose Zusammenwirken vieler Akteure und Faktoren. Trotz Reserve- und Pufferzeiten kommt es vor, dass noch so schöne und wünschenswerte Termine nicht erreicht werden können.
Deshalb müssen wir bedauerlicherweise die Auslieferungstermine für unsere Herbsttitel 2016 verschieben. Voraussichtlich werden die Titel ab 17. November ausgeliefert.

Wenn wir Sie informieren sollen, wenn die Titel in der Auslieferung sind, dann tragen Sie sich hier ein, und Sie werden eine Mail von uns erhalten, wenn der  Titel im Buchhandel erhältlich ist.

Der Herbst kann kommen

Cover sind schon lange fertig. Die Texte sind lektoriert und im Satz. Es ist Zeit sie auch der Buchhandelsöffentlichkeit zu melden: Einträge ins VLB sind nun erfolgt und schon kann man unsere Titel in den diversen Buchandhandelskatalogen sehen und vorbestellen.
Bei Buchhandel.de  zum Beispiel, aber auch bei Amazon. Ab Herbst sind die Titel dann lieferbar.

Herbstprogramm 2016
Herbstprogramm 2016

 

Gefahren des Lesens

af_Gefahren des Lesens_100_schBücher sind gefährlich!
Die Liebe zu Büchern als materielle Objekte hat über die Jahrhunderte bis heute Menschen vom Pfad der Tugend abgebracht. Aus Habsucht, Gewinnstreben und Rache wurden und werden Bücher gestohlen und sogar Morde begangen. Victor Hugo lässt im Glöckner von Notre Dame den Buchhändler der Universität feststellen, dass eine „weitere Pest aus Deutschland“, die Buchdruckerkunst, verantwortlich sei für die Verbreitung von Gedankengut, das Unruhe stifte, ja, die neuen gedruckten Bücher seien das Zeichen für das nahe Ende der Welt.

Lesen ist gefährlich!
Für die Autoritäten ist das Lesen gefährlich, weil der Leser sich unkontrolliert Wissen aneignen kann, das die Institutionen in Frage stellt, die als Mittler zwischen der obersten Instanz und der jeweiligen Gemeinschaft stehen. Das gilt für Religionen ebenso wie für Staatwesen. Denn was geschrieben steht, beansprucht Wahrheit. Selbst wenn es Fiktion ist, so könnte es doch so gewesen sein. Und wenn nicht heute und hier, so doch in einer fernen, früheren oder späteren Welt. Lesen macht uns mit Utopien bekannt, die starke Wirkungen über Jahrhunderte entfalten. So haben zu allen Zeiten religiöse und weltliche Führer aufwändige Systeme der Ächtung und Genehmigung von Lektüren erdacht.

Lesen ist tödlich!
Auch in der bürgerlichen Welt stand man dem Lesen lange Zeit skeptisch gegenüber. Zu viel Lesen sei gesundheitsschädlich, schwäche es doch die Augen, ja den ganzen Körper, durch langes Stillsitzen und nur „vorgestellte Tätigkeit“. Nach der Lektüre von Goethes Werther sollen gar tausende junger Menschen ihrem Leben ein Ende gesetzt haben. Selbst wenn es nicht so viele waren, so wird es doch der eine oder andere gewesen sein, der Werthers Beispiel gefolgt ist. Seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts beschäftigt sich die Psychologie mit dem Phänomen der Nachahmungseffekte medial vermittelter Suizide, dem Werther-Effekt.

Lesen verdirbt!
Schmutz und Schund und Häresie transportierten Bücher gleichermaßen. Insbesondere die Frauenzimmer seien gefährdet. Nicht nur, dass sie die Familie zugunsten ihrer Lektüren vernachlässigten, auch ihre Seelen nähmen Schaden, befürchteten die Sittenwächter des 18. Jahrhunderts. Und der Mann werde mit revolutionären Gedanken bekannt und damit als Staatsbürger verdorben, meinten die Vertreter der Obrigkeit des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Auch heute sind bestimmte Kreise von der Gefährlichkeit des Lesens überzeugt: So verlangen zum Beispiel Studentenorganisationen in den USA „Trigger Warnings“ bei bestimmten Büchern, um eine traumatische Wirkung auf die Studierenden zu vermeiden.

Petra Gust-Kazakos geht in ihren Essays diesen und anderen Gefahren des Lesens nach. Gefahren für den Leser, wegen Irreführung durch den Autor. Gefahren für die Autoren, wegen Leugnung durch den Leser. Gefahren durch Übersetzung, Bearbeitung und Zensur, Gefahren durch Informationsflut und Informationsselektion. Eine Aufforderung, sich in Gefahr zu begeben – eine Aufforderung zum Lesen.

Petra Gust-Kazakos
Gefahren des Lesens. Essays zu Risiken und Nebenwirkungen.
Gebunden, Hardcover, ca. 200 Seiten, 17,90 €
ISBN 978-3-9816594-2-9
Erscheint am 17.11.2016 (Erscheinungstermin aktualisiert, siehe hier)

Hier kann man eine Leseprobe herunterladen: Gefahren des Lesens (pdf)

Morbides Bücherwissen

adson_vampireAls 1815 der indonesische Vulkan Tambora durch seine gewaltige Eruption den Himmel verdunkelte und seine Aerosole die Sonnenstrahlen in das Weltall reflektierten, fiel im Jahr darauf, vor genau 200 Jahren, in Europa der Sommer aus. In allen Monaten des Jahres gab es Eis und Schnee und vor allem: Regen, Regenfluten und Flüsse überschwemmten das Land.

In diesem Jahr ohne Sommer war Mary Wollstonecraft Godwin mit dem Dichter Percy Shelley durchgebrannt. Sie saß jetzt mit ihm und ihrer etwas überdrehten Schwester am Genfer See ans Haus gefesselt und musste den Wetterkapriolen zusehen. In der Nachbarvilla, dem alten Landsitz Diodati, wollten Lord Byron und sein Leibarzt John Polidori den Sommer in der frischen Bergluft der Schweiz verbringen.

Doch es sollte ganz anders kommen. Durch das kalte, verregnete Wetter ans Haus gebunden, verbrachten die fünf den finsteren Sommer und die kalten Sommernächte am Kaminfeuer und erzählten sich, inspiriert vom morbiden Bestand der Bibliothek der Villa Diodati, Gespenstergeschichten. Sie vereinbarten, in einer Art Wettbewerb, diese niederzuschreiben.

In diesem düsteren kalten Sommer schrieb Byron sein Gedicht Finsternis (Darkness), und entwarf, mit „Augustus Darvell“ eine Novelle mit dem vampirischen Urcharakter, die leider unvollendet blieb. Eine weitere Frucht dieses Sommers vor 200 Jahren ist die erste Vampirerzählung der Weltliteratur: die Novelle „The Vampyre“ des Leibarztes John Polidori, über den morbiden Adeligen Lord Ruthven, der zum Prototyp des modernen Vampirs wurde.

Mary Godwin erzählt in diesem Wettbewerb eine Geschichte über ein „grässliches Trugbild eines Menschen“, das durch eine Art Maschine zum Leben erweckt wird. Zwei Jahre später veröffentlich sie, nunmehr verheiratet als Mary Shelley, den wohl bekanntesten Horror-Roman der Weltliteratur „Frankenstein oder Der moderne Prometeus“.

200 Jahre nach diesem „Sommer der Vampire“ (Emily Russ) beginnen wir im Herbst dieses Jahres mit unserer Reihe „Morbides Bücherwissen“, mit dessen erstem Band unter dem Titel „Bücher und Vampire“ Eric W. Steinhauer die überarbeitete und wesentlich erweiterte dritte Auflage seiner Vampyrologie vorlegt.

Im Herbst 2018, zum 200. Jahrestag des Erscheinens von Mary Shelleys Frankenstein, erscheint als Band 5 der Reihe „Frankenstein als Leser“. Freuen sich sich mit uns auf eine Reihe morbiden Bücherwissens in den nächsten zwei Jahren.

Morbides Bücherwissen 2-5
Morbides Bücherwissen 2-5

Video zum Buch und Lesung

Klaus Pfeffer und Thomas Plaßmann erläutern ihren Zugang zu „Lockerheit“. Etwas mehr Lockerheit im Alltag, etwas mehr Gottvertrauen wünscht sich Klaus Pfeffer – Thomas Plaßmann meint, dass die Karikatur dazu ihren Beitrag leisten kann, dem man sich nicht so leicht entziehen kann. Denn wenn sie funktioniert, die Karikatur, dann ermöglicht sie einen direkten, unmittelbaren Zugang zum Thema.

Am Mittwoch, den 2. Juni 2016 findet um 19:30 Uhr im Medienforum des Bistums Essen eine Lesung mit anschließendem Autorengespräch mit Klaus Pfeffer und Thomas Plaßmann statt. Der Eintritt ist frei!